“Guten morgen Cubi-Cat.”, sagt Cubi als er die Küche seiner Cubi-Q Rakete betritt. “Morgen…”, Cubi-Cat klingt irgendwie traurig. “Was ist denn los mit dir?”, möchte Cubi wissen und stellt ihr einen Teller Milch hin. “Ich weiß auch nicht… Ich bin irgendwie traurig und weiß nicht warum.”, sagt Cubi-Cat und schleckt ihre Milch. “Naja, vielleicht wird es ja besser wenn wir einen neuen Planeten erforschen.”, tröstet Cubi und Cubi-Cat nickt.
Leider scheint an diesem Tag kein einziger neuer Planet in ihrer Nähe zu sein und Cubi-Cats Laune verschlechtert sich immer mehr. Sie möchte nicht einmal mit den Wollkneulen spielen die Cubi ihr zurollt. Lieber verkriecht sie sich in irgendwelchen Ecken und versucht sich unsichtbar zu machen. Solangsam macht Cubi sich ernste Sorgen um seine kleine Katzenfreundin. “Was soll ich denn nur tun? Ich kann wirklich nicht mit ansehen wenn Cubi-Cat etwas hat.”, murmelt Cubi vor sich hin während er überlegt wie er Cubi-Cat helfen kann. Währenddessen verkriecht Cubi-Cat sich immer mehr.
Da kommt Cubi eine Idee und gibt seiner Cubi-Q Rakete den Befehl sie zum Krankenhausplaneten zu fliegen. Auf diesem Planeten arbeiten die besten Ärzte des Weltraumes in den besten Krankenhäusern des Weltraumes und man muss nicht einmal lange warten bis man dran kommt. Cubi landet seine Cubi-Q Rakete und läuft in eines der vielen Krankenhäuser hinein um einen Arzt zu finden. “Hallo, mein Name ist Cubi, Ich glaube meine Freundin ist krank.”, erklärt er der Empfangsdame. Sie sieht aus wie ein blauer Elefant mit Menschenkörper. Sie schaut Cubi an und fragt welcher Rasse Cubis Freundin denn angehöre. Cubi schaut sie verwirrt an, dann begreift er. Die Krankenhäuser auf dem Planeten sind in Rassen aufgeteilt damit es kein Durcheinander gibt. Es gibt hier für jeden Planeten und jede Lebensform ein Krankenhaus. “Sie ist eine Katze vom Wollplaneten.”, sagt Cubi und die Elefantendame sagt:”Da müssen sie auf den Nachbarplaneten fliegen, wir behandeln keine Haustiere.” Als sie das sagt wird Cubi ein bisschen wütend, Cubi-Cat ist doch kein Haustier, sie ist seine Freundin, denkt er und steigt wieder in seine Rakete.
Auf dem anderen Planeten angekommen muss Cubi noch einmal erklären wer Cubi-Cat ist und wo sie herkommt. Dann wird er in das Wollplanetentierkrankenhaus geschickt.
“Guten Tag, was kann ich für Sie tun?”, eine freundliche Ärztin kommt auf Cubi zu und schüttelt seine Hand. Sie ist viel hübscher als die Elefantendame aus dem anderen Krankenhaus, sie sieht fast aus wie ein Mensch. Allerdings hat sie viel hellere Haut, fast weiß, ihre Augen sind größer und blau und ihre Haare sehen flauchig und rosa aus. “Hallo, ich bin Cubi. Meine Freundin Cubi-Cat ist krank. Können Sie mir helfen?”, fragt Cubi. “Betsimmt. Wo ist deine Freundin denn?”, ihre Stimme ist ganz sanft und melodisch, fast als würde sie ein bisschen singen. “Draußen in meiner Cubi-Q Rakete.”, antwortet Cubi und zeigt ihr wo die Cubi-Q Rakete steht.
“Cubi-Cat, komm raus. Der Arzt ist da.”, ruft Cubi in die Rakete hinein. Doch es kommt keine Antwort zurück. Cubi und die Ärztin suchen nach Cubi-Cat. Als sie sie finden, liegt sie ganz eingerollt in einer Ecke und knurrt. “Was hast du denn?”, fragt Cubi und die Ärztin streckt ihre langen dünnen Finger nach ihr aus. Cubi-Cat kratzt nach ihr, doch die Ärztin packt sie vorsichtig im Nacken, hebt sie hoch und trägt sie ins Krankenhaus.
“Also,was fehlt dir denn kleine Cubi-Cat?”, fragt die Ärztin freundlich und Cubi-Cat verliert langsam ihre Angst vor der fremden Frau. “Ich weiß auch nicht. Ich bin irgendwie ganz traurig und verstecke mich die ganze Zeit.”, sagt Cubi-Cat. “Na dann lass mich doch mal was versuchen.”, sagt Die Ärztin und streichelt Cubi-Cat. Cubi-Cat schließt die Augen und fängt laut an zu schnurren. Cubi ist richtig überrascht, denn er wusste gar nicht dass Cubi-Cat schnurren kann. “Und was hat Cubi-Cat nun?”, fragt Cubi noch immer besorgt. “Sie hat nichts Schlimmes. Auf ihrem Planeten ist es doch überall weich und sie kann sich zwischen Wollkneulen her drücken die sie so automatisch streicheln. Aber in deiner Cubi-Q Rakete sind diese “Streichelwollkneule” nicht da und Cubi-Cat wird nicht mehr gestreichelt. Darum ist sie traurig, ihr fehlen Streicheleinheiten. Sie sollte jeden Tag mindestens eine halbe Stunde lang gestreichelt werden. Dadurch wird ihr Fell schön weich und ihre Energie wird aufgeladen.”, erklärt die Ärztin.
Cubi und Cubi-Cat bedanken sich und Cubi-Cat entschuldigt sich dafür, dass sie die Ärztin kratzen wollte. Dann steigen sie in die Cubi-Q Rakete und fliegen weiter.
An diesem Abend sitzen Cubi und Cubi-Cat im Wohnzimmer. Cubi -Cat sitzt sogar auf dem Tisch und Cubi streichelt sie. Ihm fällt auf, dass sie besonders laut schnurrt wenn er sie hinter dem Ohr krault. Cubi krault Cubi-Cat an diesem Abend mehr als 2 Stunden, so lange bis sie zufrieden schnurrend eingeschlafen ist. Und er nimmt sich vor, sie wirklich jeden Abend zu streicheln, damit sie nicht wieder krank und traurig wird.